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Kismet und Masen

Kismet haßt Schicksal,
Host a Masn host Glück,
Aber waunst di bled auffiast,
Schlogt s´Kismet zurück.


Intro image

UND
WIR

Ditsch

Heinz Ditsch

Der Wiener Musiker Heinz Ditsch komponiert Musik für zeitgenössische Theater- und Tanzproduktionen sowie für (Kurz-)Filme, war zwischen 1986 – 94 mit seinem Fagott Mitglied der Band „Franz Franz & The Melody Boys“ und ist seit 1996 Mitglied der Neuen Wienerliedband „Kollegium Kalksburg“ (Akkordeon; aktuelles Programm: „nur nix neiches“) Zudem kuratiert er die Tanzportraits „room to move“ und “Polka Nova” (neue Volksmusik) im Jazzclub Porgy&Bess und ist Veranstalter von „dicht!“- musikalische Dichter, dichtende Musiker. Für die 21OOC-Produktion „Kismet und Masen“ erhielt er von netzzeit den Kompositionsauftrag.

Fian

Antonio Fian

Antonio Fian, geboren 1956 in Klagenfurt, lebt seit 1976 in Wien. Er ist Autor von Romanen, Erzählungen, Essays, Gedichten und den Dramoletten. Für sein Werk wurde ihm 1990 der österreichische Staatspreis für Kulturpublizistik, außerdem u. a. der Johann-Beer Literaturpreis (2009), der Humbert-Fink-Literaturpreis (2014) und der Reinhard-Priessnitz-Preis (2018) verliehen. Mit seinem Roman „Das Polykrates-Syndrom“ war er auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschien der Gedichtband „Mach es wie die Eieruhr“ (2018) und der Erzählband „Nachrichten aus einem toten Hochhaus“ (2020). Als Dramaturg von "Kismet und Masen" ist er Teil des 21OOC. 

Kayacik

Aykut Kayacik

Aykut Kayacik kam zufällig zur Schauspielerei. Nach seinem ersten Theaterworkshop wurde er vom Kinder- und Jugendtheater Schauburg in München engagiert, woraufhin er sein Architekturstudium abbrach und, zurück in Berlin, Privatunterricht in Schauspiel, Sprecherziehung und Gesang nahm. Neben zahlreichen Tätigkeiten auf diversen Theaterbühnen, wie in der Baracke des Deutschen Theaters, dem Theater am Kudamm, uvm. ist Aykut auch aus Film und Fernsehen bekannt. Er begründete seine eigene Theatergruppe „Tausend und eine Ausnahme“, ist Mitbegründer einer Produktionsfirma namens „mpool“ und verfasst eigene Drehbücher, Theaterstücke und, gemeinsam mit Axel Witte, seine erste Revue. Impulsgebend für die Gründung der Street-Food Firma „Vater & Tochter“ im Jahr 2017 ist die, mit seiner Tochter geteilte Leidenschaft für gutes und regionales Essen. In "Kismet und Masen" übernimmt er die Rolle des Ayman Berber. aykut kayacik

Schörg

Regina Schörg

Die Wienerin hält neben ihrer Tätigkeit als Sopranistin Meisterklassen und Atemseminare als Gesangscoach, ist Begründerin der KinderOpernWerkstatt, sowie Produktionsleitung des Ensembles Oper@tee, für das sie auch als Regisseurin tätig ist. Ihr Gesangsstudium absolvierte Schörg am Konservatorium Wien. Nach ihrem 1. Engagement (ab 1992) am Landestheater Linz war sie bis 1999 Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. In dieser Zeit trat sie schon an der Wiener Staatsoper auf, wo ihr 1999 ihr großer Durchbruch mit Halévys Oper La Juive als Prinzessin Eudoxie gelang. Seither war sie nicht nur in renommierten Wiener Konzerthäusern zu sehen, es folgten Einladungen zu den Salzburger Festspielen, nach Berlin, Hamburg, Barcelona, Paris, Bilbao, Sydney sowie San Francisco. Sie musizierte bereits mit vielen namhaften Orchestern, u. a. dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und dem RSO Wien. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit netzzeit, die 2017 mit „Liebe Hoch 16“ begann, findet 2021 mit „Kismet und Masen“ eine Fortsetzung. reginaschoerg

Eskandari

Setareh Eskandari

Setareh, 2000 in Dubai geboren, erhält seit ihrem 8. Lebensjahr Gesangsunterricht, studiert Musical an der Academy of Music and Performing Arts Vienna und tritt regelmäßig als Stand-Up Comedian auf. Mit 8 Jahren wirkte sie bereits bei ORF- Okidoki-Produktionen mit. Sie besuchte das ORG der Wiener Sängerknaben und war somit Mitglied des Chorus Juventus. Es folgten Auftritte im Salzburger Festspielhaus und Mozarteum, MuTh, uvm. Seit 11 Jahren singt sie beim Jugendchor der Wiener Staatsoper. Zu ihren erfolgreichsten Auftritten zählen die Herzkönigin in „Alice in Wonderland“, die weibliche Hauptrolle in „In 80 Tagen um die Welt” und die Titelrolle in „Die Arabische Prinzessin“ (Staatsoper Wien, 2018). 2019 wurde sie mit dem Goldenen Vogel bei den Papageno Awards ausgezeichnet. Als Meltem ist sie Teil der Produktion "Kismet und Masen".

Cabak

Vladimir Cabak

Cabak ist in Montenegro geboren und aufgewachsen, wo er bereits als Kind seine ersten Schritte in der Welt der Musik machte. Er ist Preisträger von Wettbewerben wie Bruna Spiler in Montenegro und Nikola Cvejic in Serbien. Seit 2015 lebt er in Wien und studiert Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Er trat sowohl als Solist als auch als Ensemble- und Chorsänger in diversen (inter-)nationalen Konzert- und Opernhäusern auf, wo er mit namhaften KünstlerInnen und Kulturschaffenden arbeitete. Sein Rollendebüt hatte er als Monostatos in der „Zauberflöte”, seither beschäftigt er sich intensiv mit Mozart-Rollen. Neben seinem umfangreichen Lied Repertoire und einigen Liederabenden hinter sich, war er u. a. in den Rollen von Monostatos, Don Basilio (W. A. Mozart) und Staudinger (Diwiak/Ferek-Petric) zu erleben. Er begründete das Quartett „Boureque“ mit und ist Teil des Arnold Schönberg Chores. In "Kismet und Masen" verkörpert er die Rolle des Lottomillionärs Kader Kismet.

Bleiber­schnig

Stefan Bleiber­schnig

Der gebürtige Kärntner kam bereits im Alter von 9 Jahren zu den Wiener Sängerknaben. Als Solist dieser sang er weltweit in renommierten Häusern. Später wirkte er in Chören wie dem Chorus Viennensis und dem Concentus Vocalis mit. Er absolvierte 2010 sein Studium Musikalisches Unterhaltungstheater an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Während der Ausbildung spielte er u. a. in Anything Goes, Pirates of Penzance, Die Dreigroschenoper und Fame im Ensemble und in Hauptrollen. Auftritte hatte er u. a. in Laxenburg bei den Sommerfestspielen, im Wiener Metropol, im Ronacher und der Wiener Volksoper. Er war zudem in den Schauspielproduktionen „Der nackte Wahnsinn“ und in „Gelbe Tage“ zu sehen. "Kismet und Masen" ist nach "Whatever Works" und "Liebe Hoch 16" die 3.Produktion, für die netzzeit Stefan gewinnen konnte.

Liepina

Anete Liepina

Nach einer Gesangsausbildung in Riga studierte die lettische Sopranistin Anete Liepina Gesang auf der MDW und Operette auf der MUK in Wien. Seit 2012 ist sie in Operetten, Opern und Musicals auf verschiedenen Bühnen europaweit aufgetreten. Ihre erste Solistinnen-Rolle erlangte sie an der lettischen Nationaloper als Schwatzbase in Bejamin Brittens Kinderoper „Noahs Flut“. Ab diesem Moment war sie regelmäßig sowohl als Schauspielerin als auch als gefragte Solistin auf der Bühne zu sehen, u. a. im Haus von Hofmannsthal, im Lehár Schlössl, im Musikverein sowie bei Aufführungen im Wiener Theater TAG, wo sie in der Oscar Straus Operette „Ein Walzertraum“ die Franzi verkörperte. Andere Rollen wie die Fanny in „Der Fidele Bauer“ folgten und bestätigten sie in ihrer Leidenschaft. netzzeit freut sich, dass sie auch das Projekt „Kismet und Masen“ mit ihrem Gesangstalent bereichert.

Agovi

Branimir Agovi

Der in Albanien geborene Sänger Branimir Agovi hat sein Gesangsstudium und Operette an der MUK Wien absolviert. Eine seiner ersten Hauptrollen war im Jahr 2016 in „Der Fensterputzer von Monte Carlo“ von Hilde Loewe/Henry Love bei EntArteOpera und im gleichen Jahr gab er sein Debüt als Remendado in „Carmen“ im Kulturglashaus Völkermarkt. Seit 2015 ist der Bariton auf vielen Bühnen in Opern und Operetten im deutschsprachigen Raum zu erleben, wie dem Stadttheater Baden, dem Radiokulturhaus, dem Theater Akzent, und bei den Sommerfestival Kittsee. Weiters wirkte er bei der Messe von Leonard Bernstein solistisch im Wiener Musikverein mit und verkörperte 2020 die Rolle des Dr. Falke in „Die Fledermaus“ auf einer großen Tournee durch Österreich, die Schweiz und Deutschland. Auch in seinem Heimatland Albanien stand er bereits mehrmals auf der Bühne. Im Zuge des 21OOC wirkt Branimir als Darsteller in „Kismet und Masen“ mit.  

Cömert

Okan Cömert

Okan Cömert, geboren in Tübingen, absolvierte 2015 sein Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar. Von 2014 – 2018 war er als Gastschauspieler am Münchner Volkstheater zu sehen. Darauffolgende Produktionen führten ihn zum Landestheater Vorarlberg in Bregenz, Theater im Rabenhof und Theater in der Drachengasse. Im Volkstheater Wien arbeitete er mit Felix Hafner. 2017 hatte er sein Musicaldebut mit „Liebe Hoch 16“. Es folgte ein Festengagement am Theater der Jugend. Von 2016 – 2018 spielte er bei den Festspielen in Stockerau die Hauptrollen wie Truffaldino aus „Der Diener zweier Herren“ und „Lumpazivagabundus“ aus Lumpazivagabundus. Im Sommer 2019 war er der Hauptdarsteller in Michael Niavaranis Stück „Manche mögens Verschleihert“ in der Kulturfabrik Helfenberg zu sehen. Im Sommer 2020 verkörperte er „Karl Kraus" in Paulus Mankers Inszenierung „Die letzten Tage der Menschheit". „Kismet und Masen“ ist nach „Liebe Hoch 16“ die 2. netzzeit-Produktion, in der Okan mitwirkt.

Vokurek

Ernst Gabriel Vokurek

Er ist Schauspieler, Sänger und Tänzer. Seit über 20 Jahren ist der gebürtige Wiener bereits im Theater-, Tanz- und Musicalbereich tätig. Neben diversen Film- und Fernsehauftritten wirkte er u. a. als (Co-)Choreograf bei Pinocchio (Theater der Jugend), Peter Pan, dem Musicals Fame und dem Theaterstück Krawutzi Kaputzi (Vindobona, 2019) mit, von dem er, gemeinsam mit Leo Bauer, die Regie übernahm. Zudem war er in Das Dschungelbuch in der Rolle des Mogli, in West Side Story als Diesel (Stadttheater Bern/Stadttheater Mainz), in Jesus Christ Superstar als Simon (Musicalfestival Bruck/Leitha, Oper Graz), in Sweeney Todd als Mr. Fogg (Oper Graz), in Krawutzi Kaputzi als Ötzgül, uvm. zu sehen. Fernsehauftritte waren neben Dancing Stars, Musical – Die Show und der Starnacht auch Tom Turbo, Wenn die Musi spielt und Starlight. In "Kismet und Masen" unterhält er das Publikum als Revierinspektor.

Gurus Šrâmł Kvaṭet

Gurus Šrâmł Kvaṭet

 Das Trio Gurus Šrâmł Kvaṭet ist eine crosskulturelle Musikgruppe , die sich dem traditionellen Wienerlied verschrieben hat. Außergewöhnlich ist die Instrumentierung mit türkischer Bouzouki und persischer Kamancheh (Stehgeige). Althergebrachte Lieder (etwa Ferdinand Raimunds „Hobellied”) werden so in einen gänzlich neuen Zusammenhang gestellt: in einen Kontext, der das heutige Wien kaum besser abbilden könnte. Musiker der Band sind Hasan Öksüz (Türkische Saz und Baglama), Keivan Valadan (Kamancheh) und Georg Hübner Jr. (Stimme, Kontragitarre). Gurus Šrâmł Kvaṭet

Eva-Maria Schaller

Eva-Maria Schaller

Eva-Maria Schaller ist freischaffende, international tätige Tänzerin aus Wien. Sie erhielt ihre Ausbildung an der Ballettschule der Wiener Staatsoper und studierte zeitgenössischen Tanz in Rotterdam. In Wien performte sie regelmäßig für Christine Gaigg in Produktionen für namhafte Festivals, wie Impulstanz uvm.. Ihre eigenen choreographischen Arbeiten realisierte und zeigte sie bei Festivals wie Imagetanz brut wien, sowie bei „Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne“. Seit 2016 unterrichtet sie Countertechnique und ist im Bereich Community Dance tätig. Das Jahrbuch „Tanz“ (Berlin) zeichnete sie zur Hoffnungsträgerin 2019 aus. In „Der Besuch vom kleinen Tod“ spielt sie die mutige Elisewin. evamariaschaller

Welz

Michael Welz

In Schweden geboren, seit 1955 in Wien, studierte der zweifache Vater, Schauspieler und Regisseur zunächst Kunstgeschichte und absolvierte eine Meisterschule für Bildhauerei an der Akademie für bildende Künste in Wien. In den 1980ern, mit Überwindung einer traumatischen Sprechstörung, ging er nach langjähriger Tätigkeit als Bildhauer seiner eigentlichen Leidenschaft – der Schauspielerei – nach. Privatem Schauspielunterricht folgte die Gründung der Gruppe Spielzeit, in enger Zusammenarbeit mit DAS OFF THEATERS und Ernst Kurt Weigel. 2008 wurde er Mitglied des Wiener Bernhard-Ensembles, dessen Produktion „Liliom.Club“ (2018) für den Nestroy-Theaterpreis 2019 nominiert wurde. Nach „This is what happened in the Telephone Booth” (2019) wiederholt netzzeit die Zusammenarbeit mit Welz in „Der Besuch vom kleinen Tod“ (2021). michaelwelz

Haslinger

Florian Haslinger

Der in Wien geborene Schauspieler ist seit 2013 Absolvent des Max Reinhardt Seminars. Sein bisheriges Schaffen umfasst Schauspielarbeiten mit RegisseurInnen wie Carlus Padrissa , Peter Gruber, Klaus Pohl, Rimini Protokoll, Milena Michalek, uvm. Seit 2014 ist er Teil des YZMA Theaterkollektivs mit Produktionen im Theater Drachengasse, im Kosmos Theater und am Landestheater Niederösterreich, bei dem er seit 2016 permanenter Gast ist. Die gemeinsame Arbeit wurde 2014 beim Nachwuchs-Theater-Wettbewerb im Theater Drachengasse mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. 2016 und 2019 war er in Adi Hirschals Wiener Lustspielhaus zu sehen. Im Sommer 2018 schlug er mit seinem regierungskritischen Auftritt als Johann in „Zu ebener Erde und erster Stock“ bei den Nestroy Spielen Schwechat mediale Wellen, als die FPÖ Zensur der freien Kunst forderte. florian haslinger

Rino Indiono

Rino Indiono

Rino Indrawan Indiono wurde 1987 in Depok, Indonesien geboren. Er studierte Zeitgenössische Tanzpädagogik an der Konservatorium Wien Privatuniversität, ist dreifacher Preisträger des Fidelio-Wettbewerbs der Konservatorium Wien Privatuniversität (2010, 2012, 2013) und nahm an zahlreichen Tanz- und Performance-Projekten weltweit teil. Seit der Saison 2013/14 gehört er zum fixen KünstlerIinnen-Team des Dschungel Wien und wirkte in vielen Produktionen mit. Darüber hinaus leitet er am Dschungel Wien den TanzClub für Jugendliche ab 13 Jahren. Gemeinsam mit den Dschungel Wien Tänzerinnen Maartje Pasman und Steffi Jöris wurde er mit dem STELLA14 - Darstellender.Kunst.Preis in der Kategorie „Herausragende darstellerische Leistung“ ausgezeichnet. Er spielt die Hauptrolle Kleiner Tod in der netzzeit-Märchenoper "Der Besuch vom kleinen Tod".

Sterk

Norbert Sterk

Norbert Sterk studierte am Konservatorium Klavier, Kontrabass, Tonsatz und Komposition und an der Universität Wien Philosophie, Musik- und Theaterwissenschaft. Neben seiner Tätigkeit als diplomierter Sprachtherapeut ist der gebürtige Wiener seit 2017 einer der künstlerischen Direktoren des Wiener Ensemble „Reconsil“. Seine Kompositionen werden weltweit aufgeführt. Der mehrfache Preisträger erhielt für das Projekt „Alles kann passieren – Eine Chorprobe“ im Rahmen von 21OOC den Kompositionsauftrag von netzzeit.

Rabinovici

Doron Rabinovici

Doron Rabinovici, 1961 in Tel Aviv geboren, in Wien aufgewachsen, ist Schriftsteller und Historiker. Sein Werk umfasst Kurzgeschichten, Romane und wissenschaftliche Beiträge. In Österreich hat er immer wieder prominent Position gegen Rassismus und Antisemitismus bezogen. Für sein Werk wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet. 2018 brachte er die Dramacollage „Alles kann passieren“ nach einer Idee des Journalisten Florian Klenk, auf die Bühne des Burgtheaters, die für 21OOC in Zusammenarbeit mit netzzeit eine Weiterentwicklung erfahren wird. rabinovici

Klenk

Florian Klenk

Der gebürtige Wiener Florian Klenk ist Jurist, Enthüllungsjournalist und Buchautor. Nach längerer Tätigkeit als Ressortleiter (Politik) bei der Hamburger Zeit führt er seit 2012 mit Armin Thurnher, die Chefredaktion der österreichischen Wochenzeitung Falter. Vor allem für seine journalistischen Tätigkeiten wurde Klenk bereits mehrfach ausgezeichnet. Klenk publizierte Bücher bei Zsolnay und im Falter Verlag, u. a. das Buch „Alles kann passieren“ gemeinsam mit Doron Rabinovici, das im Jahr 2018 im Burgtheater auf die Bühne gebracht wurde und für 21OOC in Zusammenarbeit mit netzzeit eine Aktualisierung erfahren wird.

Günther

Bernhard Günther

Der 1970 in der Schweiz geborene Autor, Dramaturg und Kurator Bernhard Günther kam 1994 als Herausgeber des Lexikons zeitgenössischer Musik aus Österreich ans mica – music information center austria, wo er bis 2004 als Kurator und stellvertretender Geschäftsführer tätig war. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter des Festivals Wien Modern und seit 2012 des Festivals ZeitRäume Basel. Als leidenschaftlicher Besucher und Veranstalter von Konzerten setzt er sich seit über 25 Jahren intensiv mit Neuer Musik auseinander. Im Rahmen von 21OOC freut sich netzzeit über eine wiederholte Zusammenarbeit mit ihm. guenther-bernhard

Quitt

Roland Quitt

Er ist freischaffender Dramaturg im Bereich zeitgenössischen Musiktheaters. Er studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der FU Berlin und arbeitete danach an verschiedenen Bühnen im Bereich von Oper und Schauspiel. Als Begründer der Reihe „visible music“ und Mitinitiator des weltweiten Wettbewerbs für Neues Musiktheater „Music Theatre NOW“ konzeptionierte Quitt mehr als 20 Uraufführungen im Bereich neuen Musiktheaters, u. a. gemeinsam mit netzzeit das Projekt „Amazonas - A Queda do Céu!“ (UA) für 13OOC. Im Rahmen von 21OOC wird Quitt erneut als Dramaturg tätig sein.

Schimana

Elisabeth Schimana

Die Musikerin und Komponistin Elisabeth Schimana ist seit den 1980er Jahren als eine der österreichischen Pionierinnen der elektronischen Musik mit Projekten präsent, die sich durch einen radikalen Ansatz und eine ebensolche Ästhetik auszeichnen. 2018 erhielt sie das Hilde-Zach-Kompositionsstipendium der Stadt Innsbruck  und den Österreichischen Kunstpreis für Musik 2018. Schimana hat für "Gestochen und Weg" die Musik komponiert und ebenso das Stück inszeniert. elise.at

The Acousmatic Project

The Acousmatic Project

The Acousmatic Project ist ein Kunstverein, der sich mittlerweile zu einer Konzertorganisation mit zwei akusmatischen Festivals pro Jahr, einem eigens dafür gebauten Lautsprecherorchester – Das Wiener Akusmonium – und vielen Kooperationen und Aufführungen (inter-) nationaler Organisationen und Künstler*innen entwickelt hat, 2007 gegründet von Thomas Gorbach. Ziel des Vereins ist die Bereitstellung einer professionellen Konzertorganisation für Künstler*innen des Genres, die Vermittlung des spezifischen Wissens über akusmatische Musik und letztlich die Erforschung der Möglichkeiten in der Konstruktion eines Lautsprecherorchesters, eines Akusmoniums. theacousmaticproject

Klaus Lang

Klaus Lang

Klaus Lang wurde 1971 in Graz geboren und lebt als freischaffender Komponist und Organist in Steirisch Lassnitz. Er studierte Komposition und Musiktheorie und Orgel an der Musikhochschule Graz. Neben zahlreichen Kompositionsaufträgen von renommierten Festivals für Neue Musik, schrieb Lang Musiktheaterwerke für nationale und internationale Oper- und Theaterhäuser. Neben seiner Tätigkeit als Komponist tritt Lang als Organist alter, neuer und improvisierter Musik auf und veröffentlicht Artikel in Musikzeitschriften. Lang erhielt den Kompositionsauftrag für die netzzeit-Produktion "Der Besuch vom kleinen Tod", gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung. klaus-lang  

Wenger

Clemens Wenger

Geboren 1982 in Krems an der Donau. Jazzklavier- und Kompositionsstudium, MA-Lehrgang in Music for Film & Media. Als Komponist und Musiker für Theaterarbeiten von Klaus Maria Brandauer, Jaqueline Kornmüller, netzzeit, Paulus Manker, Michael Sturminger und Felix Hafner tätig.
Mitglied der Wiener Soul Band 5/8erl in Ehr´n, sowie Gründer und künstlerischer Leiter der JazzWerkstatt Wien. Vierfache Auszeichnung mit dem Amadeus Austrian Music Awards. Wenger hat für LIEBE HOCH 16 und RE:PLAY die Musik komponiert und wird auch Teil des 2021 out of control sein. clemenswenger

Amir

Ibrahim Amir

Ibrahim Amir wurde in Syrien geboren. Sein Studium der Theater- und Medienwissenschaft musste er aus politischen Gründen abbrechen. 2002 kam er nach Wien und begann ein Medizinstudium, welches er erfolgreich abschloss. Für seine schriftstellerische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, 2009 erhielt er den Exil-Literaturpreis für „In jener Nacht schlief sie tief“, 2013 wurde die Uraufführung seines Stückes „Habe die Ehre“ mit dem Nestroy-Theaterpreis für die „Beste Off-Produktion“ ausgezeichnet. 2015 folgte in Köln die Uraufführung von „Stirb, bevor du stirbst“ (eingeladen zu den Autorentheatertagen Berlin), sowie 2017 die Uraufführung von „Homohalal“ am Staatsschauspiel Dresden und die Uraufführung von „Heimwärts“ wieder am Schauspiel Köln. Für netzzeit schrieb er 2017 das Stück LIEBE HOCH 16. Für das 2021 out of control ist erneut eine Zusammenarbeit mit netzzeit geplant.

PHACE

PHACE

Mit größtem Enthusiasmus wollen die zehn SolistInnen von PHACE und sein künstlerischer Leiter Reinhard Fuchs ihr Publikum auf Reisen in kostbare, poetische Welten mitnehmen. PHACE tut dies mittlerweile seit vielen Jahren mit speziellen Konzertformaten, Musik-theaterproduktionen und spartenübergreifenden Projekten mit Tanz, Theater, Performance, Elektronik, Video, Turntablisten, Installationen u.v.m.  PHACE brachte bei "Dionysos Rising" die Musik von Roberto Rusconi sowie bei "701 Britische Teelöffel" die Musik von Arturo Fuentes zum Klingen und wird auch bei "Der Besuch vom kleinen Tod" 2021 mit netzzeit zusammenarbeiten. PHACE

Hemyari

Nava Hemyari

Nava Hemyari ist eine Komponistin geboren in Teheran (1993). Sie hat unter Karlheinz Essl elektroakustische Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien studiert und früh damit begonnen, sich mit Klangfarben und Klangtexturen auseinanderzusetzen. Da sie ein Interesse dafür entwickelte, mit ihrer eigenen Stimme zu experimentieren, schrieb sie bereits viele Stücke für Stimmen, u.a. „Etudi iii“ für das CCC – Projekt „Vokale Verwandlungen“.

Naydenov

Pavel Naydenov

Pavel Naydenov ist Chorleiter und zeitgenössischer Künstler. Als Student des Studiengangs 'Social Design – Arts as Urban Innovation' am Social Design Department der Universität für angewandte Kunst Wien konzentriert sich sein künstlerischer Ansatz auf die intensiven Dynamiken von Städten und deren sozialen Umfelder. Pavel ist ein Kernmitglied des CCC und spielt als Dirigent eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Projekts „Vokale Verwandlungen“.

Asch­wanden

Daniel Asch­wanden

Daniel Aschwanden, Schweiz, lebt und arbeitet in Wien. Er ist Performer, Choreographer und Kurator.
Wo Kunst auf Soziales trifft: performative Interventionen in einem urbanen Kontext, hybride Interventionsformate im öffentlichen Raum Europas, Asiens und Afrikas. Im Fokus steht die Betonung der Möglichkeiten des kulturellen Austausches und der Kommunikation mithilfe einer Vielzahl bewegungs- und tanzbasierender Kunstpraktiken, ausgedrückt durch Performances im öffentlichen Raum, Installationen und Aufführungen in Blackboxes and White Cubes.

Hristova

Klimentina Milenova Hristova

Klimentina Milenova Hristovas Schwerpunkt liegt in der Interaktion. Ihr Ziel ist die Anwendung spielerischer Methoden und sozialer Experimente innerhalb von Bildungsstrukturen und im Veranstaltungsmanagement. Angeeignetes Wissen versucht sie mithilfe verschiedenster Medien und digitaler Technologien umzusetzen. Neben ihrer aktiven Teilnahme am Chor ist sie für Kamera und Post-Produktion der video-künstlerischen Dokumentation des Projekts "Vocal Metamorphosis" des CCC verantwortlich.

Con­struction Choir Collective

Con­struction Choir Collective

Das Construction Choir Collective (CCC) ist ein im August 2019 im Rahmen eines Stadtlabors, gegründeter Chor bei dem sowohl Studierende der Universität für angewandte Kunst als auch universitäts-externe Künstler*innen mitwirken, um gezielt die Grenzen der universitären Blase zu überwinden. Flexibilität, Solidarität und Offenheit zeichnen den Chor und dessen interdisziplinäre Kunstpraktiken aus.

Musik-theatertage Wien

Musik-theatertage Wien

Die MUSIKTHEATERTAGE WIEN sind ein international ausgerichtetes Festival für zukunftsorientierte musikdramatische Projekte. Das Programm des diesjährigen Festivals steht unter dem Titel MYTHOS ZIVILISATION. Wir sind 2019 eine besondere Kooperation mit den MTTW eingegangen: Alle Personen die ein Ticket von den MTTW bei uns an der AK vorweisen erhalten ein Ticket für Dionysos Rising um 15 EUR! musiktheatertagewien  

Klangforum Wien

Klangforum Wien

24 MusikerInnen aus zehn Ländern verkörpern eine künstlerische Idee und eine persönliche Haltung, die ihrer Kunst zurückgeben, was ihr im Verlauf des 20. Jahrhunderts allmählich und fast unbemerkt verloren gegangen ist: Einen Platz in ihrer eigenen Zeit, in der Gegenwart und in der Mitte der Gemeinschaft, für die sie komponiert wird und von der sie gehört werden will. Mit Beginn der Saison 2018/2019 hat Bas Wiegers die Aufgabe des Ersten Gastdirigenten von Sylvain Cambreling übernommen, der dem Ensemble als Erster Gastdirigent emeritus verbunden bleibt. Das Klangforum Wien und netzzeit verwirklichen immer wieder gemeinsam Projekte wie Symposion, Das kleine Ich-bin-Ich oder ein tag und eine stunde in urbo kune. https://www.klangforum.at

Özmen

Esra Özmen

Esra Özmen aka EsRAP, geboren 1990 in Wien, ist eine Rapperin, bildende Künstlerin, Performerin, Songwriter, Kulturarbeiterin, Workshopleiterin in Rap/Gesang/Reimen/Texten. Sie absolvierte ihr Studium 2016 an der Akademie der bildenden Künste an der postkonzeptuelle Kunstklasse. Für LIEBE HOCH 16 schrieb sie die Rap-Texte und spielte zudem selbst mit. https://www.esrapduo.net/  

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