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netzzeit

netzzeit ist ein Werkzeug zur Herstellung von Musiktheater der Gegenwart im weitesten Sinn. Wir besitzen keine Immobilie, weil Theater nicht immobil sein soll. Am Anfang steht die Idee. Die braucht zu ihrer Gestaltwerdung Räume und Menschen, manchmal die gleichen, manchmal andere. Dafür sind wir offen, für Nachhaltigkeit und Flüchtigkeit.

Wir entschieden uns 1984 für den Namen „netzzeit“, weil wir fasziniert waren von Menschen, die die Chancen zu interdisziplinären Projekten mit Hilfe der Internetvernetzungen erkannten. Wir hatten eine Ahnung davon, wie diese Möglichkeiten die Welt und damit auch die Kunst verändern würden. Und so geschah es auch.

netzzeit ist ein gemeinnütziger Verein der von Nora und Michael Scheidl als künstlerische Leiter geführt, und von der Stadt Wien seit 28 Jahren gefördert wird, mit dem Auftrag Theater zu realisieren, das im konventionellen Theaterbereich nicht möglich ist, oder dort aus anderen Gründen nicht stattfindet.

So konnte netzzeit seit 2000, 17 Kompositions- und Librettoaufträge für große Musiktheaterwerke vergeben, 19 Uraufführungen und 16 österreichische Erstaufführungen präsentieren von denen 15 auch international aufgeführt und mit internationalen Partnern realisiert wurden.

Die nationalen Partner waren/sind: NÖ-Festival, Klangbogen, Steirischer Herbst, Burgtheater Wien, Wiener Konzerthaus, wien modern, Hörgänge, Salzburger Festspiele, Klangspuren Schwaz, Transart-Festival, Bregenzer Festspiele, TQW – Wien, die Wiener Festwochen und 2015 nun auch das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival und Wien Modern.

Die internationalen Partner waren/sind: Musiktage Donaueschingen, Almeida Theater/London, Biennale Venezia, Budapest Autumn Festival, Philharmonie Luxembourg, Europäisches Zentrum Hellerau, Kampnagel/Hamburg, Theater Lübeck, English National Opera, Münchener Biennale, SESC-Brasilien, Luzerner Theater, OperaGenesis-Foundation/Covent Garden, Suntory-Festival/ Tokyo, Muziektheater Transparant, Ernst von Siemens Kulturstiftung, Kölner Philharmonie, die Elbphilharmonie auf Kampnagel, das Festival ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln 2015 und das Holland Festival.

netzzeit arbeitet mit/hat gearbeitet mit, hat beauftragt/aufgeführt:

Rund 100 KomponistInnen, darunter:

Giorgio Battistelli, Carola Bauckholt, Pierre Boulez, John Cage, Aureliano Cattaneo, Friedrich Cerha, Dirk D’Ase, Johanna Doderer, Peter Eötvös, Morton Feldman, Brian Ferneyhough, Beat Furrer, Clemens Gadenstätter, Bernhard Gander, HK Gruber, Georg Friedrich Haas, Haflidi Hallgrimsson, Hans Werner Henze, Franz Koglmann, Georg Kreisler, Ernst Krenek, György Kurtág, Bernhard Lang, Klaus Lang, György Ligeti, Martin Mathalon, Misato Mochizuki, Max Nagl, Olga Neuwirth, Steve Reich, Tery Riley, Giacinto Scelsi, Klaus Schedl, Arnold Schönberg, Kurt Schwertsik, Salvatore Sciarrino, Burkhard Stangl, Morton Subotnick, Wolfgang Suppan, Tato Taborda, Galina Ustwolskaja, Theo Verbey, Alexander Wagendristel, Iannis Xenakis, Mia Zabelka u.v.a.

Rund 40 AutorInnen, wie zum Beispiel:

Dimitré Dinev, Arnon Grünberg, Christian Baier, Beverly und Rebecca Blankenship, Thea Brejzek, Daniil Charms, Franzobel, Erich Fried, Bernhard Glocksin, Katia Guedes, Gert Heidenreich, Silke Hassler, Georg Kreisler, Ernst Krenek, Gerlinde Obermeier, Reinhard Palm, Edoardo Sanguineti, Steve Sewell, Thomas Strittmatter, Tuiavii aus Tiavea, u.v.a.

Mehr als 20 DirigentInnen, darunter:

Sylvain Cambreling, Alexander Drcar, Johannes Kalitzke, Emilio Pomárico, Peter Rundel, Clement Power, Enno Poppe

BühnenbildnerInnen, wie:

Peter De Blieck, Nora Scheidl, Bert Neumann, Mirella Weingarten, u.a.

Mehr als 20 ChoreographInnen, darunter:

Florian Hurler, Claudia Bosse, Christine Gaigg, Chris Haring, Anne Juren, Takako Suzuki, Paul Wenninger

Über 200 BühnendarstellerInnen, wie:

Robin Adams, Erik Arman, Rupert Bergmann, Alda Caiello,Priti Coles, Roberta Cortese, Mafalda de Lemos, Katia Guedes, Yasmine Hafedh, Elisbeth Hagedorn, Mark Hamman, Christoph Homberger, Andreas Jankowitsch, Margarete Jungen, Shira Karmon, Christian Kesten, Sumi Kittelberger, Gernot Kranner, Michael Leibundgut, Johann Leutgeb, Charles Maxwell, Alexander Mayr, Phil Minton, Georg Nigl, Luzia Nistler, Anna Maria Pammer, Ulla Pilz, Walter Raffeiner, Roman Sadnik, Tom Sol, Eva Steinsky, Martin Winkler, Christian Zehnder, Kristina Bangert, Stephan Bruckmeier, Birgit Doll, Hans Escher, Peter Gruber, Adi Hirschal, Fritz Karl, Maria Martina, Roswitha Meyer, Dieter Moor, Michael Scheidl, Hermann Scheidleder, Hermann Schmid, Martin Schwab, Julia Stemberger, Alexander Waechter, Heinz Weixelbraun, Franck Chartier, Raphaelle Delaunay , Samule Lefeuvre, Nicola Mascia, Juliana Neves, Simon Rowe, Yael Schnell, Hyo Seung Ye, Elie Tass, Rosalba Torres Guerrero, Matan Zamir, Sarah Maria Sun

Mehr als 200 ChorsängerInnen

Mehr als 50 InstrumentalsolistInnen

Und mehr als 50 DramaturgInnen, KostümbildnerInnen, LichtdesignerInnen, WissenschaftlerInnen, TondesignerInnen, PuppenspielerInnen, ChorleiterInnen u.a.

Weitere unverzichtbare Unterstützung erfährt diese ambitionierten Zielsetzung durch einen künstlerischen Vorstand zu dem Ingrid Karl, Ilse Schneider und Alfred Wopmann gehören, sowie unsere ständige Mitarbeiterin Eva-Maria Wall.

Seit etwa 2000 gelingt es netzzeit, seine Projekte zunehmend mit nationalen und internationalen Partnern gemeinsam zu realisieren. So betrug der ausländische Investitionsanteil von 2006 – 2015 durchschnittlich 40 % des Gesamtaufwandes. In den Jahren 2004 und 2005 fasste netzzeit seine Wiener Aktivitäten in einem Festival für neues Musiktheater unter dem Titel „Out of Control“ zusammen, das seit 2005 biennal veranstaltet wird.

Wir bedanken uns bei allen mitwirkenden KünstlerInnen und MitarbeiterInnen für Ihren unschätzbaren Einsatz, bei allen Sponsoren und Förderern, wie in jüngster Zeit z.B. die ERSTE Bank, die Münze Österreich, der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes.

Insbesondere gilt unser Dank der Stadt Wien (wienkultur) für die kontinuierliche und stabile Förderung ohne die diese, unter den freien Wiener Musiktheaterinstitutionen einmalige umfangreiche internationale Plattform für zeitgenössisches österreichisches und internationales Musiktheaterschaffen nicht möglich wäre.